Dein persönliches
Test-Ergebnis

Dein Muster: Anforderungs-orientiert

Du traust deinem Kind viel zu.

Vielleicht kennst du diese Situation:

Dein Kind steht vor etwas, das ihm Angst macht – ein neuer Schritt, eine Herausforderung, eine Situation, die ihm zu groß wirkt.
Und während dein Kind zögert, spürst du in dir etwas ganz anderes:
Du siehst, dass es das schaffen könnte und denkst dir, die Angst ist völlig überflüssig.

Du erkennst sein Potenzial.
Du siehst die Fähigkeit hinter seiner Unsicherheit.
Manchmal sogar klarer, als dein Kind selbst sie sehen kann.

Und aus diesem Blick entsteht dein Reflex:
Du möchtest dein Kind ermutigen, weitergehen, ausprobieren, sich nicht von der Angst zurückhalten lassen.

Nicht, weil du Druck machen willst.
Sondern weil du weißt, wie wichtig es ist, Erfahrungen zu sammeln.
Weil du deinem Kind zutraust, stärker zu sein als seine Angst.
Weil du willst, dass es spürt: „Ich kann das.“

Viele Eltern mit einem anforderungsorientierten Muster erzählen,
dass sie ihre Kinder nicht kleinhalten, sondern stärken wollen –
und dass es schwer auszuhalten ist, wenn das Kind sich durch Angst selbst begrenzt.

Warum dieses Muster so verständlich ist

Anforderungsorientiertes Verhalten entsteht selten zufällig.

Ganz oft steckt dahinter:

Du hast selbst erlebt, wie gut es tut, wenn jemand an dich glaubt.
Vielleicht wurde dir viel zugetraut – und du bist daran gewachsen.

Du möchtest deinem Kind ersparen, dass Angst Entscheidungen bestimmt.
Weil du weißt, wie sehr Angst blockieren kann.

Du willst deinem Kind zeigen, dass es mehr kann, als es denkt.
Du siehst seine Fähigkeiten, seine Kraft, sein Potenzial.

Du möchtest verhindern, dass es „stehen bleibt“.
Denn du spürst, dass Entwicklung manchmal an unangenehme Gefühle gekoppelt ist.

In all dem steckt Liebe.
Stärke.
Und der Wunsch, deinem Kind das Leben zu öffnen – nicht zu erschweren.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass dein System in solchen Situationen sagt:
„Komm, ich weiß, dass du das kannst. Versuch’s.“

Wo dieses Muster dein Kind unbewusst unter Druck setzen kann

Manchmal – und völlig unbewusst – kann genau diese Stärke beim Kind anders ankommen, als du es meinst.

Während du denkst:
„Ich traue dir das zu.“

… könnte dein Kind innerlich hören:
„Ich muss das schaffen.“

Dann entstehen unbemerkte Botschaften wie:

„Ich muss es schaffen. Dabei kann ich das doch gar nicht.“
„Ich sollte funktionieren, auch wenn ich unsicher bin.“
„Wenn ich zögere, enttäusche ich jemanden.“

Und daraus entwickeln sich Gefühle wie:

• innere Anspannung
• Angst, Fehler zu machen
• der Wunsch, perfekt oder tapfer zu sein
• Rückzug, wenn etwas nicht gleich gelingt
• das Gefühl, „falsch“ zu sein, wenn Mut fehlt

Nicht, weil du zu viel erwartest –
sondern weil dein Muster automatisch in „Stärken“, „Herausfordern“ und „Vorwärtsgehen“ schaltet.

Das ist menschlich.
Das passiert vielen Eltern, die viel Potenzial in ihrem Kind sehen.

Und genau hier beginnt der spannende Teil:
Wenn du dein Muster erkennst, kannst du lernen, dieses Zutrauen so einzusetzen,
dass es nicht Druck erzeugt, sondern deinem Kind wirklich Halt gibt.

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Mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Stefan Hetterich

Der Angstkompass –
Wie du dein Kind sicher durch Ängste begleitest

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Du hast dich gerade mit einem Thema beschäftigt, das im Alltag mit einem ängstlichen Kind viel Energie bindet – besonders, wenn du jemand bist, der seinem Kind grundsätzlich viel zutraut und es in seiner Entwicklung stärken möchte.

Vielleicht spürst du, wie gut es tut, einmal bewusst hinzuschauen:
Nicht im Sinne von „mehr fordern“,
sondern im Sinne von verstehen,
warum dein Kind zögert – und warum du in solchen Momenten gerne einen Schritt nach vorne gehst.

In nur 45 Minuten erfährst du,

• was in deinem Kind passiert, wenn Angst auftaucht – und warum es manchmal nicht so weit gehen kann, wie du es ihm zutraust

• weshalb dein eigener Impuls, „Mut zu machen“ oder „vorwärtszugehen“, so automatisch entsteht

• wie du Situationen begleiten kannst, ohne dass dein Kind innerlich Druck spürt – und ohne dass du selbst in Stress kommst

Es wird oft leichter, wenn man versteht,
welche inneren Ursachen hinter der Angst des Kindes stehen
– und welche hinter dem eigenen Drang, das Kind vorwärtszubewegen.

Wieviele dieser Aussagen treffen auf dich zu?

  • Du siehst oft schneller als dein Kind, wozu es eigentlich fähig wäre – und möchtest es ermutigen, den nächsten Schritt zu gehen.

  • Du glaubst daran, dass Entwicklung entsteht, wenn man sich Herausforderungen stellt – auch wenn es sich im Moment unangenehm anfühlt.

  • Du neigst dazu, dein Kind zu motivieren oder leicht zu schieben, wenn du spürst, dass die Angst es gerade zurückhält.

  • Du merkst manchmal, dass du ungeduldig wirst, wenn dein Kind länger braucht oder sich wieder zurückzieht.

  • Du fragst dich gelegentlich, ob du dein Kind wirklich stärkst – oder ob dein eigener Wunsch nach „Vorankommen“ stärker ist als das, was dein Kind gerade bewältigen kann.

Wenn du 3 oder mehr dieser Aussagen mit „Ja“ beantwortest, ist dieses Webinar genau für dich.

In diesem kostenlosen Webinar bekommst du:

  1. ein verständliches Bild davon, was in Kindern passiert, wenn Angst auftaucht – körperlich, emotional und beziehungsbezogen.

  2. Einordnung deiner eigenen Reaktionen, damit du verstehst, warum bestimmte Muster automatisch anspringen.

  3. einen Blick auf die typischen Dynamiken zwischen Eltern und Kind, die Angst manchmal unbewusst stabil halten.

  4. Impulse, wie du in Angstmomenten innerlich ruhiger und klarer bleiben kannst, ohne dein Kind zu überfordern oder allein zu lassen.

  5. Orientierung für euren Alltag, damit Angst weniger blockiert und mehr Raum für Sicherheit, Kontakt und Mut entstehen kann.

Über Stefan Hetterich

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Autor, Gründer von stabile:kids

Seit vielen Jahren begleite ich Kinder, Jugendliche und Eltern, die mit Angst, Unsicherheit oder starken Gefühlen zu tun haben.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie sehr sich der Familienalltag verändert, wenn Eltern verstehen, was im Inneren ihres Kindes passiert – und wie die eigenen Reaktionen darauf entstehen. Angst ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Signal. Und wenn Eltern dieses Signal lesen können, entsteht ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit.

Meine Haltung ist dabei immer dieselbe:
Verstehen ist der Anfang von allem.
Nicht Perfektion. Nicht Druck. Sondern Klarheit über das innere Erleben – beim Kind und auch bei den Eltern.