Orientierung bei Kinderängsten

Wenn dein Kind Angst hat, willst du helfen – und weißt oft nicht, wie.

Du reagierst aus dem Bauch heraus. Aber ist dein Bauchgefühl auch das, was dein Kind gerade braucht? Ein kurzer Test zeigt dir dein Muster – und öffnet Wege, die du vielleicht noch nicht gesehen hast.

Stefan Hetterich, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Entwickelt von Stefan Hetterich
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

„Verstehen ist der Anfang von allem.“

Warum Angst selten nur beim Kind beginnt

Du kennst den Reflex: eingreifen, bevor es schlimm wird. Trösten, bevor die Tränen kommen. Oder das Gegenteil – durchhalten, es geht schon vorbei.

Meistens hat dieser Reflex einen Grund, der älter ist als dein Kind.

Eltern, die selbst wissen, wie sich Angst anfühlt, reagieren aus ihrer eigenen Geschichte heraus. Das passiert oft unbemerkt, immer gut gemeint, und manchmal genau dann, wenn es nicht hilft.

Bevor du etwas veränderst: schau, was zwischen dir und deinem Kind wirklich passiert.

So funktioniert dein Angstkompass

In drei Schritten zu mehr Klarheit – für dich und dein Kind.

01

Den Test machen

21 Fragen rund um deinen Umgang mit der Angst deines Kindes. In etwa fünf Minuten erledigt – ehrlich beantwortet, nicht „richtig“.

02

Dein Muster erkennen

Reagierst du eher beschützend, eher fordernd – oder schon ausgleichend? Du siehst schwarz auf weiß, welcher Stil bei dir überwiegt.

03

Erste Schritte gehen

In deinem persönlichen Ergebnis erfährst du, was dein Muster für dein Kind bedeutet – und welche kleinen Veränderungen jetzt weiterhelfen.

Zum Angstkompass

Jeder Stil hat einen guten Grund. Der Test zeigt dir deinen Ausgangspunkt zur Veränderung.

Porträt von Stefan Hetterich, Diplom-Psychologe und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Stefan Hetterich · Dipl.-Psych. · Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Warum ich diesen Kompass entwickelt habe

Wenn Eltern feststecken.

Seit über 15 Jahren begleite ich in meiner Praxis in Regensburg Eltern, die alles versucht haben und doch nicht weiterkommen.

Was ich in dieser Arbeit sehe: Angst bei Kindern ist selten isoliert. Sie entsteht in Beziehungen. Und sie verändert sich genau dort wieder: in Beziehungen. Nicht immer durch Therapie des Kindes – manchmal durch das, was Eltern beginnen, an sich selbst zu verstehen.

Genau dafür ist der Angstkompass entstanden. Als Eingang zu diesem Verstehen. Als Leitfaden – und als Spiegel, der Eltern weiterhilft.

„Verstehen ist der Anfang von allem.“

Ein Unterschied, der den Umgang verändert

Furcht und Angst sind nicht dasselbe.

Furcht hat ein Gesicht

Sie richtet sich auf etwas Konkretes – den großen Hund, die dunkle Treppe, die Prüfung morgen. Es gibt einen realen Auslöser, den dein Kind benennen kann.

Angst kommt von innen

Sie hat keinen klaren Anlass und lässt sich schwer greifen. Genau das macht sie für Kinder – und für dich – so schwer aushaltbar.

Warum das wichtig ist: Auf Furcht kannst du oft direkt reagieren. Angst braucht etwas anderes von dir – nicht die schnelle Lösung, sondern deine entspannte Anwesenheit und Begleitung. Der Angstkompass hilft dir zu erkennen, womit du es gerade zu tun hast.

Was dein Kind in dir sucht

Du musst die Angst nicht wegmachen. Du darfst Halt und Anker für dein Kind sein.

Der Hafen

Ein sicherer Ort, an den dein Kind zurückkehren kann, wenn die Welt zu beängstigend wirkt. Nicht, damit dein Kind im Hafen bleibt – sondern damit es sich wieder hinaustraut.

Der Leuchtturm

Orientierung, die bleibt – auch wenn die Angst dein Kind umtreibt. Du gibst Halt, nicht indem du die Angst wegnimmst, sondern indem du standhältst.

Wer hinter dem Angstkompass steht

Fachliche Tiefe, verständlich angewandt.

Über 15 Jahre Arbeit mit ängstlichen Kindern und ihren Familien – als Therapeut und als jemand, der versteht, wie es dir als Elternteil geht.

15+Jahre klinische Erfahrung mit Kinderängsten
seit 2012Eigene Kassenpraxis in Regensburg
500+Eltern haben den Angstkompass bereits genutzt

Fachbücher von Stefan Hetterich

  • Ängste bei Kindern und Jugendlichen · Fachratgeber, 4. Auflage
  • Kinderängste überwinden. Das 6-Schritte-Arbeitsbuch für Eltern · Übungen für den Familienalltag
  • Die Hungerwolke · Kinderfachbuch

Was Eltern erleben

Wenn die Angst vor der Angst leiser wird.

★★★★★

„Unsere Tochter hat die Klassenfahrt hervorragend gemeistert – und wir sind alle mächtig stolz. Vielen Dank für all die Inhalte und Ihre Antworten.“

★★★★★

„Die Situation hat sich deutlich verbessert. Meine Tochter wird nicht mehr panisch – und das Wichtigste: die Angst vor der Angst ist weg.“

Vorschau der Masterclass Angstfreikids von Stefan Hetterich

Wenn du nicht nur verstehen, sondern verändern willst

Masterclass Angstfreikids

Informationen beruhigen den Kopf – aber sie verändern selten den Alltag. In der Masterclass gehen wir den Schritt weiter: raus aus dem Grübeln, rein in kleine Schritte, die dein Kind mutiger machen – und dich gelassener.

Mehr zur Masterclass →

Häufige Fragen

Was Eltern oft wissen wollen.

Ab wann ist Angst bei meinem Kind nicht mehr normal?

Ängste gehören zur Entwicklung dazu – sie kommen und gehen. Auffällig wird es, wenn die Angst den Alltag deines Kindes über Wochen einschränkt, wenn es Dinge meidet, die ihm eigentlich wichtig sind, oder körperlich darunter leidet. Die Masterclass Angstfreikids hilft dir einzuordnen, wo dein Kind gerade steht.

Was genau ist der Angstkompass-Test?

Ein kurzer Selbsttest aus 21 Fragen. Er zeigt dir, wie du auf die Angst deines Kindes reagierst – eher beschützend, eher fordernd oder schon ausgleichend. Am Ende bekommst du dein persönliches Ergebnis mit ersten Impulsen zur Veränderung.

Für welches Alter ist der Angstkompass gedacht?

Vor allem für Eltern von Kindern zwischen etwa 6 und 16 Jahren. Die Grundhaltung dahinter – verstehen, bevor man handelt – hilft aber in jedem Alter.

Ersetzt das eine Therapie?

Nein. Der Angstkompass gibt dir Orientierung und erste Wege an die Hand, er ersetzt keine Diagnostik und keine psychotherapeutische Behandlung. Wenn die Angst deines Kindes stark belastet, such dir bitte zusätzlich fachliche Unterstützung vor Ort.

Dein erster Schritt ist ein kleiner.

Mach den Test und sieh dich selbst einmal klarer – kein Ausprobieren mehr, sondern ein Spiegel. So gehst du heute mit der Angst deines Kindes um. Und so kannst du es morgen schon ein Stück anders machen.

Jetzt Angstkompass starten · 5 Min.