Über mich

Ich kenne beide Seiten.

Die Angst der Kinder und die Perspektive von uns als Eltern. Vielleicht ist das der Grund, warum ich bei ängstlichen Kindern etwas sehe, das leicht übersehen wird – das, was zwischen ihnen und ihren Eltern geschieht.

„Verstehen ist der Anfang von allem.“

Stefan Hetterich, Diplom-Psychologe und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Meine Geschichte

Warum ich heute anders auf Angst schaue.

Diese Arbeit ist keine Methode, die ich einfach gelernt habe. Sie ist das Ergebnis einer Verschiebung – in dem, worauf ich schaue, wenn ein Kind Angst hat.

Der Ausgangspunkt

Lange habe ich Angst so behandelt, wie man es lernt: als Symptom, das man beim Kind reduziert. Man arbeitet am Vermeidungsverhalten, an den Gedanken, an der Konfrontation mit dem, was Angst macht. Vieles davon wirkt. Und trotzdem blieb immer etwas offen.

Der Wendepunkt

Irgendwann habe ich verstanden, dass die Angst eines Kindes selten nur beim Kind beginnt. Sie hat eine Geschichte – oft eine, die älter ist als das Kind selbst. Was zwischen Generationen leise weitergereicht wird, sitzt im Kind, gehört aber nicht ihm allein. In dem Moment veränderte sich mein Blick. Nicht mehr nur auf das Symptom. Sondern auf das ganze System, in dem es entsteht.

Heute

Heute begleite ich Kinder und ihre Eltern dabei, genau diesen Kreislauf zu verstehen – und ihn zu unterbrechen, bevor er an die nächste Generation weitergeht.

Ich arbeite nicht nur mit dem ängstlichen Kind. Ich schaue auf das ganze System dahinter. Behutsam, und ohne jemandem die Schuld zu geben, denn jedes Verhalten und jede Haltung hat ihren Ursprung.

Wie ich arbeite

Ich bin kein Ratgeber.

Ein Ratgeber steht über den Menschen und sagt, was richtig ist. Das widerspricht fast allem, woran ich glaube. Ich verstehe mich eher als Zeuge: als jemand, der über Jahre daneben gesessen hat, wenn Eltern und Kinder um diese Angst gerungen haben – und gerade deshalb sieht, was in der Eile oft übersehen wird.

„Sobald Eltern spüren, dass es mir nicht um Schuld geht, fangen sie an, wirklich zu sprechen. Genau da beginnt die eigentliche Arbeit.“

Mein wichtigstes Versprechen ist kein Methodenkoffer. Es ist ein Raum, in dem Eltern aufhören, sich zu verteidigen – und anfangen zu verstehen, was wirklich passiert. In ihnen, in ihrem Kind, zwischen ihnen.

VerstehendIch sehe, was hinter dem ängstlichen Kind und dem überforderten Elternteil steckt.
TiefgehendIch bleibe nicht an der Oberfläche, sondern gehe dahin, wo Veränderung beginnt.
AuthentischDiese Tiefe kommt aus über 15 Jahren, in denen ich Kinder und Familien durch genau diese Ängste begleitet habe.

Woran ich mich halte

Meine Haltung – in einem Satz pro Punkt.

Verstehen vor Bewerten

Zuerst fragen, was hinter einem Verhalten steckt – nicht, was daran falsch ist.

Entlastung statt Beschämung

Eltern sollen ein Gespräch leichter verlassen, als sie es betreten haben.

Beziehung vor Kontrolle

Vertrauen entsteht durch echte Verbindung, nicht durch Druck.

Tiefe vor Schnelligkeit

Echte Veränderung braucht Zeit. Keine schnellen Lösungen, sondern tragfähige.

Entwicklung statt Funktionieren

Kinder sollen wachsen dürfen – nicht funktionieren müssen.

Würde des Kindes

Das innere Erleben eines Kindes verdient Schutz und Respekt, nicht Korrektur.

Fachliche Verankerung

Erfahrung, auf die du dich verlassen kannst.

15+Jahre Arbeit mit ängstlichen Kindern und ihren Familien
2012Eigene Praxis für Psychotherapie in Regensburg
Fachlich fundiertDiplom-Psychologe & Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Ich arbeite tiefenpsychologisch fundiert – es geht mir nicht nur um das Symptom, sondern um das, was darunter liegt. Aus dieser Arbeit sind auch meine Bücher entstanden:

  • Ängste bei Kindern und Jugendlichen · Fachratgeber, 4. Auflage
  • Kinderängste überwinden · ein Arbeitsbuch
  • Hungerwolke · Kinderfachbuch

Außerdem spreche ich regelmäßig auf Fachveranstaltungen – unter anderem bei dem KIKT am Bodensee in Lindau und der VPA in Wien.

Und du?

Wie reagierst du auf die Angst deines Kindes?

Wenn du das herausfinden willst, ist der Angstkompass ein guter erster Schritt. 21 Fragen, fünf Minuten – ein ehrlicher Spiegel, ohne erhobenen Zeigefinger.

Angstkompass starten · 5 Min.